Diverse Informationen

1. ADS / ADHS / Ritalin
2. Paracetamol und Allergien
3. Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit
4. Patientenverfügung
5. Vitamin D
6. Fluor
7. Vitamin K
8. ADHS hom. Behandeln, ein Zeitungsbericht im Landboten
9. Allergien mit hom. Behandlung verbessern (Studie)
10. Unfruchtbarkeit
11. ADHS Fehldiagnosen und Ritalin Abgabe
12. Gesundheitstudie an ungeimpften Kindern
13. Alternativmedizin in der Grundversicherung
14. Eisen
15. Ungeimpfte Kinder sind gesünder

1. ADS / ADHS / Ritalin

Studie belegt die Wirkung von Homöopathie bei hyperaktiven Kindern

Eine Studie der KIKOM, der kollegialen Instanz für Komplementärmedizin der Universität Bern, und der Medizinischen Universitätskinderklinik Bern belegt die Wirksamkeit homöopathischer Medikamente bei Kindern mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). Sie wurde nun im «European Journal of Pediatrics» publiziert. Die Befunde stehen damit im Gegensatz zur kürzlich publizierten Meta-Analyse vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern, das der Homöopathie einen Placebo-Effekt attestierte (Medienmitteilung vom 26.08.05).

Die ADS-Symptome wie Hyperaktivität, Impulsivität, Schüchternheit oder Ängstlichkeit nehmen während der homöopathischen Therapie um 37 bis 63 Prozent ab, das Lernverhalten bessert sich und die positive Wirkung dauert langfristig an. Zu diesen Schlüssen kommt ein interdisziplinäres Forscherteam der Universität Bern unter der Leitung von Dr. med. Heiner Frei. Die Forscher hatten in den Jahren 2001 bis 2005 die Wirkung einer homöopathischen Behandlung von Kindern mit ADS untersucht. Nach einer neuropsychologischen und neurologischen Untersuchung an der Kinderklinik des Inselspitals Bern wurden Kinder mit eindeutiger ADS-Diagnose an einen homöopathischen Arzt weitergeleitet. Dieser suchte das individuell geeignete homöopathische Medikament aus. ADS-spezifische Veränderungen des kindlichen Verhaltens wurden während der Medikamenteneinnahme anhand eines ADS-Eltern- und Lehrer-ADS-Fragebogens detailliert aufgezeichnet. Bei 62 Kindern, die positiv auf das homöopathische Medikament reagiert haben, wurde in der Folge überprüft, ob ein Scheinpräparat (Placebo) dieselbe Wirkung wie das homöopathische Mittel erzielen konnte.

Studie mit Doppelblind-Methode

Die Daten wurden nach der Doppelblind-Cross-Over-Methode erhoben: Weder der Arzt noch die Eltern oder das Kind wussten, ob ein Placebo oder ein homöopathisches Mittel eingenommen wird. Nach sechs Wochen wurden die Mittel ausgetauscht. Patienten, denen ein Placebo verabreicht wurde, erhielten nun die geeignete homöopathische Substanz und umgekehrt. Auf Basis des Elternfragebogens wurde in mehreren Abständen das Ausmass der ADS-Symptomatik erfasst. Zusätzlich wurden die Kinder in regelmässigen Abständen von Neuropsychologen untersucht.

Dank diesen positiven Resultaten weist der homöopathischen Behandlung von ADS-Patienten einen ähnlichen Stellenwert zu wie der Schulmedizin: «In der konventionellen Behandlung erhalten viele Kinder schulmedizinische Medikamente mit Substanzen, die auf die Psyche einwirken und oft Nebenwirkungen erzeugen können. Für Eltern von Kindern mit ADS-Symptomen stellt die Homöopathie hingegen eine wirksame, zweckmässige und risikofreie Alternative dar. Allerdings braucht die individuelle Mittelfindung gewöhnlich eine Einstellzeit von mehreren Monaten.» Ausserdem, so Frei, trage die homöopathische Behandlung zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen bei.

Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) ist die am häufigsten diagnostizierte psychische Störung im Kindes- und Jugendalter. Drei bis fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden an der Krankheit, welche die Familie und das soziale Umfeld stark beeinflusst. Kinder mit ADS werden häufig als Unruhestifter, Störenfriede, Schulversager, Aussenseiter oder Faulpelze wahrgenommen. In der Studie wurden von 2001 bis 2005 62 Kinder im Alter von 6-16 Jahren aufgenommen, bei denen die ADS-Diagnose gestellt worden war. Die Kontrollen des Langzeitverlaufs umfassten auch eine Elternbewertung und eine Lehrerbewertung. Der Unterschied zwischen Placebo und Verum war signifikant. Die im offen erhobenen Langzeitverlauf beobachteten neuropsychologischen Besserungen der visuellen Wahrnehmung, der Impulsivität und der Aufmerksamkeit erreichten gar hochsignifikante Werte. Auch die von den Eltern beobachteten Verbesserungen des allgemeinen, des sozialen und des Lernverhaltens waren hochsignifikant, ebenso die Abnahme psychosomatischer Symptome. In den Lehrerfragebogen zeigte sich lediglich eine signifikante Besserung des Verhaltens und ein Trend zur Besserung von Hyperaktivität/Impulsivität und Passivität. In der Gesamtbeurteilung der Eltern nahmen die Symptome auf dem sogenannten Conners Global Index von 19 Punkten zu Beginn auf 7 Punkte nach durchschnittlich 19 Monaten ab, was einer Besserung der wichtigsten ADS-Symptome von 63 Prozent entspricht und ebenfalls hochsignifikant ist.

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© Universität Bern 10.04.2006

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2. Paracetamol und Allergien

Zusammenhang zwischen der Anwendung von Paracetamol und der Häufigkeit von Atopien bei Kindern

Unter der Leitung von Prof. Richard Beasley von der Uni in Auckland, Neuseeland, wurde untersucht, ob es bei Kindern einen Zusammenhang zwischen der Anwendung des Mittels Paracetamol (z.B. Dafalgam) zur Fiebersenkung und dem Auftreten von Asthma gibt.

Hierzu wurden in rund 30 Ländern Eltern von sechs- bis siebenjährigen Kindern befragt und ca. 2000’000 Fragebögen ausgewertet. Die Forscher stellten fest, dass in dieser Altersgruppe das Risiko einer Asthmaerkrankung stieg, wenn im ersten Lebensjahr Paracetamol verabreicht worden war, und zwar um 46% gegenüber Kindern, die das Medikament nicht bekommen hatten. Paracetamol- Anwendung im ersten Lebensjahr erhöhte ausserdem das Risiko für Heuschnupfen um rund 35% und für Ekzeme um 48%.

Je häufiger ein Kind mit Paracetamol behandelt wurde, desto grösser war laut Auswertung der Fragebögen das Erkrankungsrisiko.

Die schnelle Beseitigung des Symptoms Fieber birgt also die Gefahr, dass sich chronische Erkrankungen entwickeln, die langfristig die Lebensqualität viel erheblicher einschränken und eine Kostenflut verursachen.

Altbewährte Hausmittel wie Wadenwickel sind im Vergleich zur Gabe eines Fieberzäpfchens zwar aufwändiger und zeitintensiver; durch ihre Anwendung lässt sich jedoch in vielen Fällen die Applikation von Antipyretica (Fiebersenker) vermeiden.

Quelle: The Lancet, 20. Sept. 2008, Volume 372, Issue 9643

Als Alternative ist der Wirkstoff „Ibuprofen“ bedeutend weniger bedenklich (z.B. als Algifor).

Paracetamol reichert sich – als weiteres Problem – in der Leber an und wird nur sehr langsam abgebaut!

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3. Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit

In der pdf Datei finden Sie Einblick in die Broschüre vom Bundesamt für Gesundheit zu dieser Thematik.

Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit

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4. Patientenverfügung

Der unten stehende Link führt Sie zur Homepage von Dialog Ethik. Dort können Sie eine ausführliche Patientenverfügung – in welcher weit mehr geregelt werden kann, als nur Organspende, Medikamentationen, medizinische Massnahmen etc. – herunter laden.

Patientenverfügung

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5. Vitamin D

Erläuterungen zum Vitamin D

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6. Fluor

Ansicht der deutschen Zahnärzte zu dieser Thematik finden Sie hier.
Merkblatt: Fluor für die Zähne?

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7. Vitamin K

Merkblatt zur Vitamin-K-Prophylaxe
(von der Gesellschaft Anthroposophischer Aerzte Deutschland)

Dieses Merkblatt und andere stehen als Download zur Verfügung unter: www.anthroposophischeaerzte.de

Merkblatt Vitamin K

Weitere Erläuterungen zum Vitamin K

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8. ADHS hom. Behandeln, ein Zeitungsbericht im Landboten

Tropfen ohne Risiko und Nebenwirkungen

Das Kind kann sich nicht konzentrieren und zappelt ständig herum. In den letzten Jahren ist die Zahl der Kinder, bei welchen AD(H)S – auch bekannt als Zappelphilipp-Syndrom – diagnostiziert wurde, stark gestiegen. Die klassische Homöopathie bietet eine Alternative zur Behandlung mit Ritalin.

WINTERTHUR – Eltern mit einem Kind, das ein Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom hat (ADS oder ADHS, wenn Hyperaktivität dazukommt), haben es nicht einfach. Sehr oft wissen sie weder ein noch aus und geraten an ihre Grenzen. Manchmal haben sie den Eindruck, ihr Kind bewege sich in einer eigenen Welt.
Wenn sie ihm eine Anweisung geben, hört es diese auch nach mehrfachem Wiederholen nicht, und die Eltern beginnen sich zu fragen: Will es sie nicht hören oder nimmt es sie tatsächlich nicht wahr? Sehr häufig führt das auch zu Problemen in der Schule. Das Kind kann sich dort ebenfalls schlecht konzentrieren und  seine Leistungen bleiben unter seinen Möglichkeiten.

Zeitungsbericht im Landboten über ADHS & Homöopathie

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9. Allergien mit hom. Behandlung verbessern (Studie)

Allergien mit homöopathischer Behandlung verbessern – eine Übersicht des ECCR

Homöopathie ist einerseits die Methode der Komplementärmedizin, die bei Allergien am häufigsten zur Anwendung kommt [1]. Auf der anderen Seite werden Homöopathen am häufigsten wegen Allergien aufgesucht [2]. Gemäss der Erfahrung des ECCH gehören Allergien zu den Themen, die in der Homöopathieforschung am besten dokumentiert sind.

In einer Metastudie mit 27 Einzelstudien (9 Beobachtungsstudien, 18 randomisierte doppelt blind placebo-kontrollierte Studien) mit insgesamt über 2400 Patienten mit Allergien oder Asthma konnte bei mehr als 80% ein positiver Effekt der homöopathischen Behandlung nachgewiesen werden [4]. Diese Metastudie, die in zwei Artikeln erschienen ist, haben wir von der Wissenschaftsgruppe übrigens bereits vor einiger Zeit auf unserer Website zusammengefasst (vgl. http://www.hvs.ch/wiki/pmwiki.php?n=Forschung.ImmunologyItaly). Auf dieser Seite können beide Artikel heruntergeladen werden.

In einer weiteren Studie mit 200 Patienten mit Allergien und anderen Beschwerden wie Asthma und Ekzemen war Homöopathie mindestens so erfolgreich wie eine konventionelle Behandlung [6]. Zwei drittel der Patienten erfuhren eine anhaltende Verbesserung, nachdem sie die homöopathische Behandlung beendet hatten, während bei fast allen Patienten nach Abschluss der konventionellen Behandlung die Symptome zurückkehrten.

Darüber hinaus konnte in zwei Studien eine Verbesserung der Lebensqualität nach der homöopathischen Behandlung nachgewiesen werden [6, 8]. In der einen Studien wurden signifikante Verbesserungen nach drei bis 4 Wochen beobachtet [8], in der anderen Studie verbesserte sich der Allgemeinzustand und die Psyche über einen längeren Zeitraum [6]. In einer weiteren Studie konnten 57% der Patienten ihre konventionellen Medikamente um durchschnittlich 60% reduzieren [7].

Fazit des ECCH: Homöopathie sollte bei Allergien als tragfähige therapeutische Option betrachtet werden. Mehr Forschung zur Bestimmung Effektivität der homöopathischen Behandlung bei Allergien sei jedoch nötig.

Literatur


[1] Berumen FJA, Díaz GSN, Gonzáles CC, Cruz AA. (Use of alternative medicine in the treatment of allergic diseases) (article in Spanish) Rev Alerg Mex, 51(2), 41-4, 2004.

[2] Steinsbekk A, Nilsen TVL, Rise MB. Characteristics of visitors to homeopaths in a total adult population study in Norway (HUNT 2). Homeopathy 2008, 97: 178-184.

[3] Witt CM, Luedtke R, Baur R, Willich SN. Homeopathic Medical Practice: Long-term results of a Cohort Study with 3981 Patients. BMC Public Health, 5, 115, 2005.

[4] Bellavite P, Ortolani R, Pontarollo F, Piasere V, Benato G, Conforti A. Immunology and homeopathy. 4. Clinical studies – part 2. Evidence-based Complementary and Alternative Medicine: eCam, 3(4), 397-409, 2006.

[5] Bornhöft G, Wolf U, von Ammon K, Righetti M, Maxion-Bergemann S, Baumgartner S, Thurneysen A, Matthiessen PF. Effectiveness, safety and cost-effectiveness of homeopathy in general practice – summarized health technology assessment. Forsch Komplementärmed, 13(suppl 2), 19-29, 2006.

[6] Launsø L, Kimby CK, Henningsen I, Fønnebø V. An exploratory retrospective study of people suffering from hypersensitivity illness who attend medical or classical homeopathic treatment. Homeopathy, 95, 73-80, 2006.

[7] Frenkel M, Hermoni D. Effects of homeopathic intervention on medication consumption in atopic and allergic disorders. Altern Ther Health Med, 8, 76–9, 2002.

[8] Goossens M, Laekeman G, Aertgeerts B, Buntinx F, The ARCH study group. Evaluation of the quality of life after individualized homeopathic treatment for seasonal allergic rhinitis. A prospective, open, non-comparative study. Homeopathy 2009, 98: 11-16.

Allergies improve with homeopathy (englischer Originaltext)

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10. Unfruchtbarkeit (hom. Studien)

Homoeopathie gibt Paaren mit Kinderwunsch Hoffnung – eine Übersicht des ECCR

Unfruchtbarkeit betrifft einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung – in westlichen Ländern je nach Studie zwischen 3 und 33% [1-9].

In einer randomisierten, doppelt-blind, Placebo kontrollierten Studie [14] (Die Begriffe haben wir unter http://www.hvs.ch/wiki/pmwiki.php?n=Forschung.Glossar erklärt) mit 67 Frauen konnte die Fruchtbarkeit um 57% verbessert werden. Die homöopathische Behandlung schien dabei verschiedene Faktoren zu beeinflussen, die für eine Schwangerschaft wichtig sind. Beispiele sind die Regulation des Menstruationszykluses und die Regulation der Hormone.

In einer Studie mit 45 zeugungsunfähigen Männern hat sich die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien nach einer individualisierten homöopathischen Behandlung verbessert [15]. Bei den Männern mit besonders geringer Spermienzahl verbesserte sich die Anzahl um 65%, für die gesamte Studie wurde eine Verbesserung um 37% festgestellt. Nach einem Jahr Behandlung hatte sich die Beweglichkeit der Spermien um 80% verbessert. Bei dem Männern mit niedriger Spermienzahl und schlechter Beweglichkeit konnte sogar eine 180%-tige Verbesserung nachgewiesen werden. Zudem verbesserte sich der allgemeine Gesundheitszustand der Teilnehmenden. Auch eine Reduktion des Alkoholkonsums und die Vermeidung von Rauchen beeinflusste die Ergebnisse positiv.

Auch wenn in den erwähnten Studien nur wenige Personen teilnahmen, sind die Resultate vielversprechend und bestätigen gemäss dem ECCH die klinische Erfahrung von Homöopathen, die mit Patienten mit unerfülltem Kinderwunsch arbeiten. Einige Homöopathen berichten von einer Erfolgsrate von bis zu 60% [16].

Fazit des ECCH: Homöopathie kann für Einzelne und Paare durchaus eine geeignete Behandlungsoption sein. Mehr Forschung sollte durchgeführt werden, um die Wirksamkeit der homöopathischen Behandlung bei Unfruchtbarkeit aufzuzeigen.

References


[1] U.S. Department of Health and Human Services (CDC). Centers for Disease Control and Prevention. National Center for Health Statistics. Fertility, family planning, and reproductive health of U.S. women: Data from the 2002 national survey of family growth. Vital and Health Statistics 2005, 23(25).

[2] Chandra, A. and Stephen, E.H. (1998) Impaired fecundity in the United States: 1982-1995. Fam. Plann. Perspect., 30, 34-42.

[3] Dick M, Bain C, Purdie D, Siskind V, Molloy D, Green A. Self-reported difficulty in conceiving as a measure of infertility. Hum Reprod 2003, 18: 2611-2717.

[4 ] Greenhall, E. and Vessey, M. (1990) The prevalence of subfertility: a review of the current confusion and a report of two new studies. Fertil. Steril., 54, 978-983.

[5] Gunnell, D.J. and Ewings, P. (1994) Infertility prevalence, needs assessment and purchasing. J. Publ. Health Med., 16, 29-35.

[6] Karmaus, W. and Juul, S. (1999) Infertility and subfecundity in populationbased samples from Denmark, Germany, Italy, Poland and Spain. Eur. J. Publ. Health, 9, 229-235.

[7] Malin, M., Hemmink, E., Raikkonen, O., Sihvo, S. and Perala, M.L. (2001) What do women want? Women’s experiences of infertility treatment. Soc. Sci. Med., 53, 123-133.

[8] Schmidt, L. and Münster, K. (1995) Infertility, involuntary infecundity, and the seeking of medical advice in industrialized countries 1970-1992: a review of concepts, measurements and results. Hum. Reprod., 10, 1407-1418.

[9] Templeton, A., Fraser, C. and Thompson, B. (1990) The epidemiology of infertility in Aberdeen. Br. Med. J., 301, 148-152.

[10] Wang Y, Dean J, Badgery-Parker T, Sullivan E. Assisted reproduction technology in Australia and New Zealand 2006. Sydney, National Perinatal Statistics Unit, 2008.

[11] Oldereid NB, Rui H, Purvis K. Male partners in infertile couples. Personal attitudes and contact with the Norwegian health service. Scand J Soc Med. 1990 Sep;18(3):207-11.

[12] Wienhard J, Tinneberg HR. Alternative treatment possibilities of complaints due to endometriosis. Zentralbl Gynakol. 2003 Jul-Aug;125(7-8):286-9.

[13] Veal L. Complementary therapy and infertility: an Icelandic perspective. Complement Ther Nurs Midwifery. 1998 Feb;4(1):3-6.

[14] Bergmann J, Luft B, Boehmann S, Runnebaum B, Gerhard I. The efficacy of the complex medication Phyto-Hypophyson L in female, hormone-related sterility. A randomized, placebo-controlled clinical double-blind study. Forsch Komplementarmed Klass Naturheilkd. 2000 Aug;7(4):190-9.

[15] Gerhar I, Wallis E. Individualized homeopathic therapy for male infertility. Homeopathy. 2002 Jul;91(3):133-44.

[16] Viksveen P. Et fruktbart kurs med Anette Heggemsnes. Dynamis 2005, 2.

Infertility (englischer Originaltext)

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11. ADHS Fehldiagnosen und Ritalin Abgabe

Ritalin gegen ADHS-Syndrom wird immer öfter verschrieben. Betroffene Kinder sind leicht erregbar, unkonzentriert, nerven Eltern und Lehrer. In der Schweiz darf jeder Arzt die Pille verordnen.
Nicht so in Deutschland. Seit kurzem dürfen dort nur noch Fachärzte für Verhaltensstörungen Ritalin abgeben – wegen schwerer Nebenwirkungen wie Schlaganfällen und Herzproblemen. ADHS ist nur mit diagnostischer Feinarbeit richtig zu erkennen. Die Ärzte müssen neu das Medikament auch mindestens einmal im Jahr absetzen.

Allein in den Jahren 2005 bis 2008 hat laut Zahlen der Krankenkasse Helsana die Abgabe von Ritalin an 7- bis 18Jährige im Kanton Zürich um 75% zugenommen. Der Verkauf des in Ritalin enthaltenen Wirkstoffs Methylphenidat stieg in der Schweiz von 35 Kilo im Jahr 1999 auf 256 Kilo im Jahr 2009.
Die Vermutung liegt nahe, dass Kinder mit einer grossen Vitalität schnell die Diagnose ADHS erhalten und medikamentös ruhiggestellt werden. Es ist nicht gut wenn Kinder so früh an Medikamente gewöhnt werden.

Auch eine neue Studie der Michigan State University nährt den Verdacht, dass es nicht selten zu ADHS-Fehldiagnosen kommt. So erhalten die jüngsten Schulkinder fast doppelt so häufig Ritalin verschrieben wie ihre ältesten Klassenkameraden. Ärzte deuten ihre Unreife fälschlicherweise als Hirnschaden.

Text Christoph Schilling; Vorderungen von CVP-Nationalrätin Ruth Humbel

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12. Gesundheitstudie an ungeimpften Kindern

Wie gesund oder krank sind ungeimpfte Kinder?

Chronische Erkrankungen, die man früher mehr bei Erwachsenen zu sehen bekam, treten heutzutage in einer erschreckenden Vielzahl schon im Kindesalter auf. Diese Entwicklung kann man gewiss auf verschiedene Umweltfaktoren und -einflüsse zurück führen! Ich möchte ihre Aufmerksamkeit auf einen anderen Aspekt lenken: Von Seiten der Behörden und der medizinischen Wissenschaft wird beispielsweise durch Definitionsänderungen dieses Trauerspiel der Krankheiten unserer Kinder verändert und entzerrt! So zählen wir in den letzten Jahren z.B. beim plötzlichen Kindstod weniger Fälle, da dieser jetzt unterteilt wird in SIDS (sudden infant death syndrom) und SUD (sudden unexspected death). In der Summe sind es aber immer noch zwischen 500-1000 Säuglinge und Kleinstkinder, die sterben, wenn auch die Zahl der SIDS-Fälle auf ca. 300-500 pro Jahr durch diese Definitionsänderung reduziert wurde. Woran unsere Kinder in Deutschland heute leiden, bzw. was ihnen widerfährt, mag diese kleine Liste verdeutlichen:

  • Plötzlicher Kindstod (SIDS und SUD 500-1000 Todesfälle vor 1.Lj)
  • Zunahme von Allergien (mehr als 25% aller Kinder)
  • Zunahme von Asthma (jedes 10.Kind, Todesfälle bis 5000/Jahr)
  • Zunahme von Neurodermitis (ca. 18% aller Kinder bis 6.Lj)
  • Zunahme von Autismus, Hyperkinetik, ADS
  • Zunahme von Krebserkrankungen bei Kindern 1800 pro Jahr z.B.:
      – Knochenkrebs (200 pro Jahr)
    – Leukämie (600 pro Jahr)
    – Hirntumoren (450 Neuerkrankungen pro Jahr bei Kindern)

  • Zunahme von Autoimmunkrankheiten, wie:
      – MS (Multiple Sklerose) bei Kindern (5% aller MS bis 15.Lj)
      – wie Rheuma (50.000/Jahr)
      – Zunahme von Diabetes um bis zu 4-5% pro Jahr bei Kindern

Da ich in der Praxis akribisch Krankheiten auf ihre Ursachen und Ursprünge hin untersuche, beobachtete ich bald eine Korrelation
zwischen der Zunahme kindlicher Erkrankungen und den Impfungen, die dem Nachwuchs üblicherweise empfohlen werden.

Hier klicken, um das PDF zu öffnen Gesundheit ungeimpfter Kinder (Studie)

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13. Alternativmedizin in der Grundversicherung

Die Ankündigung “Alternativmedizin wieder in der Grundversicherung” führt zu Missverständnissen bei der Bevölkerung:

Die geplante Wiederaufnahme der ärztlichen Komplementärmedizin in die Grundversicherung führt bei der Bevölkerung zu Missverständnissen. Die Föderation Alternativ Medizin Schweiz FAMS möchte klarstellen, dass auch ab 2012 lediglich die ca. 1’000 Ärztinnen und Ärzte mit Zusatzqualifikationen in Komplementärmedizin über die Grund-versicherung abrechnen können.

Die Leistungen der ca. 10’000 nichtärztlichen Therapeutinnen und Therapeuten für Alternativmedizin und Komplementärtherapie, mit einer entsprechend fundierten Ausbildung, werden auch weiterhin ausschliesslich über die freiwilligen Zusatzversicherungen vergütet.

Die Zusatzversicherung für Komplementärmedizin ist auch weiterhin für alle Patientinnen und Patienten unerlässlich, welche die Behandlungen von uns als nichtärztliche Therapeuten von der Kasse vergütet haben möchten!

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14. Eisen

Spurenelement Eisen

eine notwendige Grundlage für unsere Gesundheit Im Zeitalter der zunehmenden Fehlernährung rücken immer mehr Erkenntnisse um die Notwendigkeit von essentiellen Körperbausteinen zur Erhaltung der Gesundheit und Heilung von Krankheit ins Bewusstsein der Medizin und Naturheilkunde.

So stellt unter anderem das Eisen in der Praxis heute ein fast alltägliches Thema dar. Doch wozu braucht der Körper Eisen? Eisen wird vom Körper in vielen Eiweissen eingebaut und ermöglicht so erst ihre Funktionen. Dabei kann es sich um eigentliche Bausteine handeln oder um Eiweisse, die als Enzyme chemische Reaktionen ermöglichen und regulieren. Zudem neutralisiert freies Eisen im Körper Radikale, dass heisst aggressive Stoffe und beugt so der Alterung und Tumorent­stehung vor. So wird Eisen im Körper mannigfaltig und nicht nur zur Bildung der roten Blutkörperchen verwendet. Zu tiefe Konzentrationen können daher zu vielen verschiedenen Krankheitserscheinungen führen.

Ausführliche Informationen zum Spurenelement Eisen finden Sie hier!

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15. Ungeimpfte Kinder sind gesünder

Ungeimpfte Kinder sind gesünder
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